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6. Juni 2018

DSGVO: Google Fonts lokal einsetzen

Die Font-Bibliothek von Google ist eine kostenlose und zeitsparende Möglichkeit an hochwertige Schriftarten zu kommen. Bisher wurden die Schriftarten meist direkt von Google Servern eingebunden.

Beim Aufruf verrät die Webseite allerdings die IP-Adresse Ihrer Nutzer an Google. Um die Datenschutzverordnung (DSGVO) einzuhalten, müssen Webseitenbetreiber daher die Verwendung von Google Fonts explizit anführen. Ob auch das wirklich reicht und datenschutzkonform ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Vermutlich werden diese Frage wieder die Abmahnanwälte vor deutschen Gerichten entscheiden.

Allerdings gibt es eine simple Variante der Verwendung von Google Fonts. mit der man sich solche Probleme ersparen kann: die lokale Installation der Schriftarten.

Sie laden sich dazu einfach die Schriftdateien auf den eigenen Server herunter. Dazu wählen Sie auf der Google Fonts Seite die gewünschte Schriftart aus, gehen rechts oben auf „Select Font“, dann erscheint – ein Modal-Fenster  – von dort können Sie auf das Download Symbol klicken.

Google Fonts liegen nur als TTF Datei vor. Das reicht bei allen modernen Browsern mittlerweile aus (Caniuse). Wenn Sie auch den Internet Explorer 11 unterstützen wollen, können Sie die TTF Dateien zusätzlich in das WOFF Format konvertieren. Das sollte für die allermeisten Nutzer ausreichen.

Jetzt müssen wir noch den Pfad zur Schriftart in unser HTML Dokument einbinden. Dazu schreiben wir eine @font-face Anweisung in den Header:

@font-face { font-family: Meine Schrift; src: url(„fonts/Meine Schrift.woff“); }

Die Verwendung der Schriftart wird  – wie bisher – in einer CSS Datei definiert:

h1, h2, h3  {font-family: Meine Schrift};